Voraussetzungen

Voraussetzungen, um in Deutschland als Asylsuchender arbeiten zu können

Asylsuchende dürfen in den ersten drei Monaten nach ihrer Ankunft in Deutschland nicht arbeiten. Nach drei Monaten können sie eine Genehmigung zur Ausübung einer Beschäftigung erhalten. Ein entsprechendes Formular gibt es bei der Ausländerbehörde.

Bisher hatten Deutsche, EU-Ausländerinnen und -Ausländer sowie ausländische Staatsangehörige mit unbefristetem Aufenthaltsstatus bei der Vermittlung durch die Arbeitsagentur Vorrang. Die Vorrangprüfung entfiel lediglich bei Beschäftigten in sogenannten Engpassberufen.

Die Vorrangprüfung ist jedoch aktuell in den meisten Regionen (darunter die Pfalz) ausgesetzt.

Für Asylsuchende aus sicheren Herkunftsländern (das sind neben den EU-Staaten die Länder Albanien, Bosnien und Herzegowina, Ghana, Kosovo, Montenegro, Mazedonien, Senegal und Serbien), die nach dem 31. August 2015 einen Asylantrag gestellt haben, gilt für die Dauer des Asylverfahrens ein dauerhaftes Beschäftigungsverbot.

Ansonsten dürfen Asylsuchende und geduldete Flüchtlinge nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland  ohne die genannten Einschränkungen arbeiten.